Philosophie

"Um ein Unternehmen aus turbulenten Situationen in ruhiges Fahrwasser zu führen, ist ein reibungsloses Zusammenspiel zwischen Kunde, Berater und Interimsmanager die wichtigste Voraussetzung."

Hans Jürgen Titz in Venture Capital Magazin 4 / 2009, S. 51

 

Rudolf Döring

Geschäftsführer
Pro Emotion Gmbh

 

Wissenswertes

Restrukturierung durch Interimsmanager in der Unternehmenskrise

Grundsätzlich, aber vor allem in Krisenzeiten, stellt sich die Frage, "das Wichtigste vor dem Dringendsten oder das Dringendste vor dem Wichtigsten" zu tun. Dabei ist in aller Regel beides gleichzeitig zu erledigen, was einem noch so guten Management nur selten gelingen kann. Immer häufiger sind daher für Teilbereiche selbst in die Verantwortung gehende Berater gefragt - und wer könnte für diese aktive Hilfe besser geeignet sein, als erfolgreiche Unternehmer? Restrukturierungen sind in einem Unternehmen nicht so oft angesagt, daher kann das bestehende Management nicht über die erforderlichen Erfahrungen verfügen und tut gut daran, ein eingespieltes Team - z.B. in Form eines Kooperationsnetzwerks - mit dem Dringendsten oder dem Wichtigsten einzusetzen.

Interimsmanagement

Nach einem erfolgreichen M&A-Prozess sind häufig die Beteiligten erschöpft und froh, dass der Deal geklappt hat. Dabei ist nach einer erfolgreichen Beteiligung oder Übernahme der Erfolg noch lange nicht gewährleistet. Nun ist nämlich ein sensibles Integrationsmanagement erforderlich, welches erst die nun angesagte Zusammenarbeit der Mitarbeiter der beiden zusammengeführten Unternehmungen nachhaltig realisieren kann. Diese nachvertragliche Aufgabe wird oft entweder vergessen oder unzureichend durchgeführt - selbst bei ganz großen Unternehmen, wie Daimler - Chrysler gezeigt hat. Ein durch das Einschalten aktiver und erfahrenener Berater leicht vermeidbarer Fehler!

Das neue GmbH - Recht ( MoMiG, gültig ab 1. Nov. 2008 ) bietet interessante Perspektiven...

...aber auch neue Risiken, z.B. beim Cash pooling. Eine Überprüfung teilweise recht alter Satzungen ist daher angezeigt. Dabei sollten grundsätzlich auch die - häufig nicht vorhandenen - Nachfolgeregelungen überdacht und ggf. mit den - ebenfalls sträflicherweise oft nicht vorhandenen - Verfügungen von Todeswegen insbesondere auch unter den Aspekten des neuen Erbschaftssteuerrechts - Stichwort: Haltezeiten - angepasst werden.